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andy weirs marsianer habe ich vor ein paar jahren verschlungen, das neue buch nun also als hörbuch.

die menschheit hat es geschafft, eine kolonie auf dem mars zu errichten, die unterstützungsflüge starten von kenia aus (nähe zum äquator!). die protagnoistin ist auf dem mond aufgewachsen und wäre gern in der EVA-gilde, also jene, die ausseneinsätze absolvieren. nur leider schafft sie es nicht und muss also weiterhin transportaufträge mit kleinen schmuggeleien machen. viele geld wird ihrversprochen für einen sabotageakt, der später die ganze kolonie gefährdet.

das buch ist strikt linear erzählt, es gibt zwar rückblenden und allerlei erklärungen, aber es geht nur vorwärts. es ist ein wirtschaftskrimi mit allerlei wissenschaft. denn wie im marsianer liegt in den physikalischen und astromischen erklärungen das herz des buchs. schweißen in der schwerelosigkeit? kein ding, gib einfach mehr sauerstoff dazu. die produktion von aluminium verbraucht zwar 80% unserer energie, aber als nebenprodukt erhalten wir den sauerstoff für die kolonie gratis. und so geht es weiter. es ist schauerlich präzise – ich habe keine rechte ahnung davon, aber es klingt plausibel – oder zumindest gut erklärt.

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never read such a detailed nerdy story before. astronaut mark watney is lost on mars and now he has to survive. almost the entire book is written in log entries in offensive language but also with a bunch of technical and nerdy stuff. imagine the process of creating water from a scratch or planting potatoes in a tiny hab on a planet without any track of life or just to set up some communication. once the NASA gets scent of someone is left on mars they concentrate all ressources and energy to save him – this kind of humanity is the real fiction in my guess, some kind of hollywood-esque story telling which is not realistic. but who knows? perhaps in near future we will be more emphatically than today.