diese kamera versprüht den geist der frühen 90er-jahre, der fette schriftzug auf dem griff, das billige plastik, die ganze lieblosigkeit der anordnung der bedienelemente – es ist zum heulen. dabei war sie (fast) die erste nikon-slr mit autofocus. es gibt keinen display, alles wird mit rädchen eingestellt, nur im sucher erscheint entweder -/+ oder ein rotes oder grünes lämpchen1. zielgruppe waren jedenfalls keine profifotografen. canon hatte damals mit der T-serie schon länger elektronische kameras mit autofocus im angebot – ebenfalls keine schönheiten.

es gibt sie gebraucht für kleines geld, man kann damit fotos machen, aber es macht keinen spaß, fühlt sich eher so an wie diese billigknipsen ohne wechselobjektiv, mit denen wir in den 90ern unterwegs waren.

H I N W E I S: es wird nun wieder mehr zum thema 35mm geben, weil ich mal wieder bock drauf habe. weil ich noch viele dias und negative habe, die gesichtet und gescannt werden müssen. und weil das geräusch beim auslösen bei analoger photographie einfach besser klingt.


  1. mehr dazu bei Herrn Hauschild []

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