Genau dieselben Schlüsse zieht auch Mlodinow, er vergleicht bspw. die Ergebnisse von Fonds-Managern in der Vergangenheit, erstellt ein Ranking und schaut dann wie dieselben Manager in der Folge abschließen. Das Ergebniss: die Vergangenheit lässt keine verlässlichen Aussgaen über die Zukunft zu. Ähnlich argumentiert er dann mit CEOs und Schauspielern.

Und interessant: er zitiert auch Untersuchungen, die zu den Ergebnissen kommen, dass das menschliche Gehirn nur beschränkt in der Lage ist, solche ‚zufälligen‘ Zusammenhänge anzuerkennen und zu durchschauen. Wir neigen also eher zum Glauben an Begabung und Talent und verkennen, dass zum Erfolg auch eine gehörige Portion Zufall gehört.

Aber wie schon oben erwähnt, betont Mlodinow mehrmals, dass man nicht in Fatalismus verfallen sollte, weil alles auf Zufall basiert. Sondern man soll hartnäckig an seinem Erfolg arbeiten. Jeder Versuch erhöht die Wahrscheinlichkeit.

Aber danke für deinen Tipp, werde mir den Taleb mal anschauen.