Archive for "vorbei"


wir müssen mal reden: über den tod

wie hier, hier und hier nachzulesen ist, beschäftigen sich einige mit dem thema, was eigentlich passiert mit all den persönlichen daten und profilen im netz im falle des ganz persönlichen ablebens. da könnte man jetzt sagen, mir doch egal, bin ja dann nicht mehr. aber ist das wirklich so? einige seiten löschen nach inaktivität, andere [...]

wirklich neues aus der roiberhöhle

der weihnachtsbaum steht nun im keller, stirbt da seinen qualvollen tod. ganz allein, ohne dass es jemand registriert. doch wenn man ganz leise ist, dann hört man ihn wimmern und jammern. fast unhörbar singt er die weihnachtslieder, die noch bis vor zwei wochen ihn eingelullt haben. er war der star! alles drehte sich um ihn. [...]

pornos in den siebzigern

schon wieder so ein film, dessen marketing komplett am thema vorbei und damit auch an mir ging: Die Torremolinos Homevideos (Torremolinos 73), eine groteske geschichte übers geldverdienen in wirtschaftlich schwierigen zeiten. angesidelt im verklemmten spanien der siebziger jahre, gibt dieser film auch einblicke in die pornobranche damals. mit dem großartigen dänen Mads Mikkelsen als …äh… [...]

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ey! Was ich dir schon lange mal sagen wollte, bisher aber aus reiner Höflichkeit nicht getan habe. Oder aus Dummheit. Oder aus reinem Desinteresse. Wasweißichdenn. Was ich dir jedenfalls jetzt noch sagen will: Ich habe dich immer pünktlich und regelmäßig bezahlt und Du hattest nie Probleme mit mir. Jetzt aber, wo ich dich verlasse, fängst [...]

was soll man auch machen, mit 17, 18 in brandenburg…?

wie der tagesspiegel heute berichtet, wird das gaststättengesetz in brandenburg abgeschafft. an dessen stelle tritt eine neue regelung: wer künfig in deutschlands brandenburgigsten bundesland alkohol verschütten verschenken ausschenken will, der muss nur sein führungszeugnis, einen auszug aus dem gewerbezentralregister und eine steuerliche unbedenklichkeitsbescheinigung auf dem amt vorbei bringen. und dann kanns auch schon losgehen mit [...]

schockierend! wissenschaftler erklären: die spree wird niemals ein badesee!

vorbei ists mit dem abfälligen grinsen über die gemütlichen kaffeesachsen. ab nun muss berlin betteln. um wasser. sauberes wasser. weil brandenburg zu wenig liefert. oder nur qualitativ minderwertige produkte anbietet. noch mehr unglaubliche fakten aus der tagesspiegel-redaktion: # weniger zufluss als erwünscht # lausitzwasser ist “… saurer als Haushaltsessig.” # zweidrittel der spreetiere sind noch [...]

untergang des abendlands. ein protokoll.

vorhin im zug, hinter mir zwei bürgerchen in uniform, unterhalten sich die ganze zeit über allerlei blödsinn. übers stube reinigen und was sie alles nach dienstschluss anstellen werden und wie man am besten das messer klaut und wie stulle ihre vorgesetzten sind. alles sehr nervig jedenfalls. dann fahren wir an der jannowitzbrücke vorbei, blick auf [...]

nachdenkliches

In meiner Kehle wohnt ein Tier, das frißt die klugen Worte auf Die ich mir beigebogen hab für einen lieben langen Tag Was soll ich sagen, wenn da keine Worte sind Manchmal wüßt ich gern, wer ich wirklich bin [eoc] vor ein paar jahren leistete ich mir einen klugen diskurs mit einem hobbypsychologen per mail*. [...]

hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (#4): They doin’ the mess around

endlich vorbei. eine halbe woche messeleben geht an die substanz, nagt am guten gewissen und schlaucht das rückenmark. rumstehen, kilometerweise laufen, reden, reden, zuhören und menschen ertragen. zuviele menschen mit zuwenigen problemen auf einen haufen. schlimm sind die aussteller an den ständen, schlimmer die so-called fachbesucher, doch ganz schlimm die jäger und sammler. ständig auf [...]

lou reed: ecstasy [april 2000]

gerade im archiv gewühlt und eine uralte rezension gefunden! damals geschrieben für die jugendseite einer regionalen tageszeitung… übernehme ich hier unverändert. man beachte den holprigen stil. urx. und man merkt, dass ich zu viel rolling stone las zu der zeit… Der zynische Melancholiker gibt sich erneut die Ehre. Wer bei dem Titel an chemische Designerdrogen [...]

damals hinterm mond

es ist vorbei. der mond war wech und nu isser wieder da. habt ihr was gesehen? eben! nix war zu sehen. war ja mondfinsternis. traurig aber war: man konnte nicht nur nichts sehen, sondern dieses nichts war auch noch von wolken verdeckt! fuck. zum glück habe ich vor urzeiten mal meinen eigenen mond gebastelt. den [...]

kulturtipp:

huch, das amerika-haus am zoo gehört ja jetzt uns. desterwegen wirds auch nicht mehr bewacht. aber seit anfang februar steht ein historischer wasserwerfer davor. doch der pseodolinke und gutmensch (icke!) kommt problemlos dran vorbei. drinnen gibts allerlei zu sehen, devotionalien einer ganzen generation, bilder, musik undsoweiter. die bundezentrale für politische bildung (untersteht unserem lieblings-schäuble) hats [...]

empfehlungen des hauses:

ZUHAUSE BLEIBEN: SPON: Chatten vor der Internet-Ära. Als die Antennen qualmten (via c.) Ob Trucker, Hausfrauen oder “Frequenzrocker”. Der CB-Funk, das erste moderne Mitmach-Massenmedium der Deutschen, machte vor 30 Jahren die ganze Nation süchtig. Heute erinnern nur noch ein paar alte Trucker-Songs im Radio an die große, wilde Zeit des Jedermann-Funks mit seiner bizarren Geheimsprache. [...]

hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (#3): facebook vs. studiVZ

stell dir vor, es ist studivz und keiner klickt drauf. ein szenario, was schon bald realität werden könnte?

was wird.

schon wieder stirbt ein jahr. dabei hatte es doch gerade erst angefangen. verwundert kratzt sich der autor am kopf und beweint die verpassten chancen und ungesagten sätze, die schlechten witze und blöden kommentare. nächstes jahr wird alles besser. das ist eine logische konsequenz. und weil die vorsätze vom letzten jahr irgendwie immernoch auf sich warten [...]

was war.

das wars, jetzt kommt nicht mehr viel. zeit also, zurück zu blicken. und weil wir hier sehr dienstleistungsorientiert sind, gibts die zwölf wichtigsten einträge mundgerecht serviert. nach meinem gutdünken selektiert. here we go: JANUAR: d[r]üseneffekt -> heute nachmittag – der lieblingseintrag der spamhorden. und am meisten geklickt. damals war sturm, besonders in den medien. und [...]

geschichten aus einer viel zu großen stadt pt. 8: gottesbeweis. aber sowas von.

ich habe IHN gesehen! ganz ehrlich jetzt. und er hat mich so verwirrt, dass ich garnicht weiß wo ich anfangen soll. aber alles der reihe nach. eigentlich wollte ich nur nach hause. nach einem weniger erfüllten aber doch anstrengenden arbeitstag. nach innerer aufregung über die lokführer und überfüllten s-bahnen. stand ich jedenfalls an der bushaltestelle [...]

über Nacht kam die Erinnerung

es wird kalt in deutschland. der sommer ist vorbei. es riecht jetzt überall in der stadt nach schornstein. ich mag das. diesen beißenden geruch von verbrannter kohle und holz. er steigt in die nase und kriecht ins mittelhirn. dort döst er vor sich hin und signalisiert: ist kalt draußen, junge. mach deine jacke zu, komm [...]

jetzt mal ein bisschen literatur fürs hirn:

“Wir finden einen Kinderwagenparkplatz in der zweiten Reihe, setzen die Kröten in den Sand und uns an den Rand und senken damit den Hipness-Grad der gut bevölkerten Anlage sicherlich um die Hälfte, misstrauisch beäugt von den Elternpraktikanten ringsum.” Die geschundenen Kinder vom Prenzlauer Berg Heiko Werning über Einschulung im Prenzlberg “Aber es musste der Soldiner [...]

empfehlungen des hauses:

Hitler-Blog: Ein KZ leiten? Ein Kinderspiel! Darf Kunst denn auch geschmacklos sein? Ein KZ-Lego sorgte schon vor Jahren für Kontroversen, nun sind es unbeschwerte Bilder von KZ-Aufsehern, die uns stutzig machen. Und uns verstören. kunst gibts auch hier: Labor K1 in einer ehemaligen apotheke bei mir um die ecke gibts einiges zu entdecken. unter anderem [...]

dosencontent

trittin ist schuld. früher war alles anders. da drückte man die dose gegen die stirn und sie war platt (zugegeben, ich konnte das nie, aber andere!). in der freistunde vor sport gingen wir in den lokalen supermarkt, kauften ciabatta , rissen es auf und legten eine komplette schokolade rein. dazu gabs cherry coke aus der [...]

ein vierteljahrhundert später….

wir waren fünfzehn. trafen uns meist im schulpark oder auf dem busplatz und tranken bier. rauchten uns die lunge aus dem leib und quatschten blöde. probleme gabs genug. in der schule. unter freunden. mit den frauen. und überhaupt. zum vögeln waren wir zu schüchtern. aber prügeln konnten wir uns. und über philosophie spekulieren. da waren [...]

aus. vorbei.

das wars dann wohl. ganz frisch aus den tickern dieser welt: +++++++++++++++++++++++++++++++++++ eilmeldung ++++ eilmeldung +++ eilmeldung +++++++++++++++++++++++++++++++++++ internet, august 2007. besucherzahlen brechen ein. nutzer bleiben weg. und kommen auch nicht wieder. das internet, lange zeit eine erfolgstory wird nun eingestellt. zu kompliziert, zu groß, zu langweilig, sagen experten. ab septemeber wird es nur noch [...]

mehr unfälle bedeutet auch mehr unfälle

Kölnische Rundschau von gestern, das stand heute so auch in der berliner zeitung, da noch bebildert mit einem fetten unfallbild: Im Rekord-Frühling 2007 sind mehr Menschen auf deutschen Straßen gestorben als im gleichen Vorjahreszeitraum. und die erklärung folgt sofort: Bei wärmeren Wetter seien mehr Menschen im Straßenverkehr unterwegs und es werde auch schneller gefahren[...]

story #1 (Fragment)

diese geschichte lagert seit über sieben jahre auf meinem rechner. sie ist geprägt, von meiner jugendlichen naivität. damals habe ich noch gedacht, das leben ist verzwickt und kompliziert. Ha! hätte ich gewusst, dass es eigentlich noch schlimmer ist und fast genauso passieren wird… aber lest selber:  Sie fragte mich, ob ich Lust hätte, mit in [...]

ubahnfahren im fieberwahn, Teil I

“deutsche melden sich immer seltener krank! sie gehen stattdessen immer öfter auch gesundheitlich angeschlagen zur arbeit…. Je kleiner die Firma, desto seltener seien die mitarbeiter krank.” [quelle] finde ich ja auch. die ganze nacht im fieberwahn wach gelegen, mich hin und her gewälzt und jetzt schon wieder auf arbeit. da herschen zum glück noch keine [...]

zur kenntnisnahme

ein sehr gute und unaufgeregte zusammenfassung der ereignisse der letzten tage, die irgendwie gänzlich an mir vorbei gegangen ist.

als ich mir mal den kopf am gesundbrunnen eingerannt hatte…

gestern abend weg gewesen und es steckt immer noch in den knochen. es fuhren keine ubahnen mehr und für den nachtbus bin ich zu blöd. aber denkst du, irgend ein taxifahrer reagiert auf meine handzeichen? fahren alle vorbei und machen sich wahrscheinlich über funk über mich lustig. regen peitschte mir ins gesicht und der wind [...]

nachgebloggt

die zitty ist jetzt auch angekommen in der zukunft und präsentiert sich ähnlich wie spon in einem satten weinrot. vorbei die dilettantischen tage des webdesign, wo noch der sohnemann vom chef die seiten programmiert hat (“der lädt sich immer mp3, da kann er auch html”). aber am meisten beeindruckt mich immer noch der umschaltbutton auf [...]