das neue mobile endgerät ist ja nur so nebenbei ein telefon. zuallererst ist es spielzeug und zeitfresserchen für den technikaffinen autor: ein schon ein bisschen in die jahre gekommenes qtek s200, das eigentlich ein htc ist. weiß der geier warum sie damals noch nicht unter der marke htc produziert haben. jedenfalls mit windows mobile drauf und somit offen für allerlei spielereien. auf dieser seite finden sich eine menge programme zum freien download. und was ich auch nicht wußte: google kalender und kontakte lassen sich wunderbar mit windows mobile-geräten synchronisieren, ganz ohne exchange-server. mehr dazu bei google selbst. und das interne outlook schafft auch imap und mehrere konten. alles ganz toll. nur eine datenverbindung ist nötig, beziehungsweise wlan in der nähe.

im moment bin ich auf der suche nach einem tool, mein telefon mit dem moleskine-kalender zu synchronisieren, wer weiß rat?

übrigens habe ich diese seite fit gemacht für den mobilen zugriff mit dem wordpress-plugin WP viewMobile – ganz einfach und funktioniert! ausprobieren.

Weil ich gerade über diesen Beitrag gestolpert bin: Auch ich habe eine WebCam und ein Maßband erhalten von Quickshopping und sollte eigentlich ein kleines Video erstellen. Ein Video, in dem ich zu sehen bin, wie ich mich tierisch freue über die Möglichkeit ein Google-Telefon zu gewinnen. Dazu sollte ich mit dem Maßband die Breite meines maßlosen Grinsens messen. Das war mir dann aber doch irgendwie zu blöd bzw. zu kompliziert. Jetzt habe ich die WebCam rumliegen und keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. Deswegen die Frage an meine verehrten Leser: Was soll ich stattdessen tun?

Es folgt die Topographie des Terrors. Geschichten, wie sie das Leben schreibt. Ein Leben aber, fernab jeder Vernunft und bar jedes gesunden Menschenverstands. Ein Messebesuch rüttelt an deinem Glauben an das Gute im Menschen, er lässt Dich regelrecht verzweifeln ob der schieren Eleganz von Unvernunft und er zeigt Dir Deine Grenzen. Moralisch und überhaupt. Und das vorneweg: Ich will hier gar nicht über Hannover lästern, denn ich habe Kassel gesehen. Insofern bin ich abgehärtet. Aber nur soviel: Wenn Hochdeutsch sprechen der Preis ist für stadtgewordene Langeweile, dann will ich den Rest lieber grausames Sächsisch sprechen. Soviel jedenfalls steht fest. Aber kommen wir zum Eigentlichen: Eine Messe in Zeiten von Finanzkrise und Abwrackprämie ist dekadent bis grob fahrlässig. Nichtsdestotrotz waren wieder alle dabei und da will ich es mir nicht nehmen lassen, eine kleine Typisierung der Besucher und Aussteller vorzunehmen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Here we go:

  1. Der Aussteller einer kleinen Firma: Er ist der wahre Held der Messe. Stoisch steht er an seinem Stand und harrt der Dinge, die kommen. Er präsentiert sein Produkt und seine Firma so gut er kann und redet den ganzen Tag. Er muss da sein und darf keine Chance verpassen, denn der Stand kostet viel Geld und Umsatz will er auch bringen. Also verzichtet er auf Essen und Trinken und Toilette sowieso, um dann abends totmüde im Billighotel umzufallen. Nächstes Jahr wird er wieder kommen, dass heißt, wenn er bis dahin noch dabei ist. Die Kugelschreiber sind sein Marketinginstrument. Auffällige Kennzeichen: Augenringe, Bartschatten, Anzug von der Stange, nervöser Tick.
  2. Der Aussteller einer großen Firma: Er ist dabei und muss Kontakte bringen, dafür hat er Vorgaben und wenn die erfüllt sind, geht die Party richtig los. Dann wird gefeiert mit den Kollegen und die Kneipenbesuche sind Spesen. Auffällige Kennzeichen: Augenringe von der durchzechten Nacht, entspanntes Lächeln, Gelfrisur und Telefon am Ohr. Man ist wichtig.
  3. Der engagierte Besucher: Er schaut sich alles ganz genau an und lässt sich alles erklären. Geld ausgeben will er nicht, nur so informieren, was der Markt denn so zu bieten hat. Den Kugelschreiber nimmt er gerne und auch das Prospekt. Vielleicht ergibt sich was. Auffällige Kennzeichen: Rucksack für die Werbegeschenke, die abgenervte Familie im Schlepptau.
  4. Der Fachbesucher: Er steuert Stände an, die er sich vorher ganz genau angesehen hat, er weiß was er will und stellt präzise Fragen. Lässt sich aber auch gern ablenken von den jungen Hostessen, Kugelschreiber nimmt er ungern, mit hochwertigen Geschenken lässt er sich aber bestechen. Auffällige Kennzeichen: Aktentasche, dicker Papierstapel und voller Terminkalender.
  5. Der Linuxer: Er geht zu Ständen mit Windowsbasierter Software und führt da seinen Feldzug für offene Standards, er beharrt auf seiner Meinung und ist unbestechlich. Auffällige Kennzeichen: Bart, nachlässige Kleidung, Visitenkarte mit pgp-key.
  6. Die Hostesse: Von Alice Schwarzer hat sie noch nie was gehört, sie ist jung und sieht gut aus. Es ist ein Job wie jeder anderer und die sabbernden alten Männer findet sie einfach nur eklig. Auffällige Kennzeichen: Professionelles Lächeln, Kleidchen, Flyer in der Hand.
  7. Der Sammler: Er nimmt alles mit, was irgendwie rumliegt, gern auch mehrere Sachen. Interessieren tun ihn die Firmen nicht, Hauptsache ist, es gibt was. Kugelschreiber gern. Auffällige Kennzeichen: Durchdringender, suchender Blick, große Tasche, krummer Rücken.

Ich könnte ewig so weitermachen und noch mehr Typen beschreiben, allein, es fehlt mir die Lust und ich muss auch ins Bett, denn gleich beginnt der letzte Messetag und es gilt, die letzten Kugelschreiber zu ergattern. Ich wünsche Euch was, doch hütet Euch vor Messebesuchen!


hier schreibt der kulturpessimist noch selbst (1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8)

Gerade am Telefon gehört im Gespräch mit einem Kunden. Warum sagen Menschen sowas? Denn – der Leser ahnt es bereits – genau das konnte ich mir eben nicht vorstellen. Was antwortet man in solch einem Fall? Nein, ich kann es mir verdammt nochmal nicht vorstellen, weil es mich auch nicht die Bohne interessiert!?

auf der seite, auf der wo ich grad bin gibt es gefühlte einemillion handys. aber ich will doch nur eines. irgend eins, was auch als mp3-player taugt. und nicht zum klappen ist. und nicht zu dick, sondern im gegenteil schön flach für die hosentasche.

für hinweise bin ich dankbar.

T-Mobile G1: Das erste Android-basierte Mobiltelefon … vereint Touchscreen, Tastatur und Trackball als Bedienelemente. Google als Initiator … hat sich nur sehr dezent auf der Rückseite des Geräts verewigen lassen. Frontal … gibt sich das G1 ausgesprochen iPhone-artig. Eine Suchfunktion ist per Fingerklick erreichbar. Sie führt … bei Bedarf direkt auf Googles mobiles Suchportal. Alternativ zur schwarzen Version … ist auch eine schneeweiße Variante verfügbar. Eine kleine Überraschung ist allerdings … das ganz in Braun gehaltene Modell. Mehr Freunde … wird mit Sicherheit die schwarze Version finden. Immerhin aber … kann man sich bei der weißen Version aber den Bildhintergrund schwarz einfärben. Oder sich … schlicht am Weiß einer leeren Textseite erfreuen, farblich abgestimmt auf die Außenhülle.

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jezzzzz.....!!lange hats gedauert, doch nun ist es endlich soweit: der pixelroiber und anhang haben jetzt internet. und das geben wir so schnell nicht wieder her. also entschuldigt bitte, wenn es in den nächsten tagen etwas langsamer wird bei euch. in der rekordzeit von sechs tagen hat uns die telekom nicht nur einen anschluss gelegt, nein, sie haben auch gebohrt, geschwitzt und geblutet, damit es endlich wirklichkeit wurde, was schon längst abgeschrieben geglaubt war. ich gönne mir jetzt noch ein alkoholfreies bierchen und sichere den router gegen unerlaubten zugriff. so geht das.

ich habe euch doch rechtzeitig geschrieben und euch mitgeteilt, dass das telefonkabel in der neuen wohnung durchgeschnitten ist. hab ich euch gesagt, mehrmals. könnt ihr nachschauen in euren archiven. und da lasst ihr ende letzte woche einen techniker antanzen, der von nix eine ahnung hat und erstaunt feststellt, dass …nunja… das kabel durchgeschnitten ist. jahhhh! ey! jetzt braucht er eine baugenehmigung zum kabel legen. die hausverwaltung hält sich gekonnt raus und weiß von nichts und arcor reagiert nicht auf meine mails. jetzt habt ihr eine galgenfrist von zwei wochen, sollt euch mal einkriegen. ansonsten trete ich vom vertrag zurück und kabel deutschland macht das rennen. ihr pissnelken.

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es war so heiß, die mattagshitze fraß unsere gedanken, schnitt sich in den schädel und machte jede unterhaltung beliebig. dazu kam der kopfschmerz der letzten nacht und der alkoholpegel der vergangen stunden, den wir immer konstant hielten mit bier oder anderen getränken. wie liefen seit stunden umher. dabei fing alles ganz harmlos an: eine lose verabredung vorher am telefon mit einer uns länger bekannten frau. dass wir bei ihr schlafen könnten über nacht. und so fuhren wir in die große stadt und waren mittags da. Den Rest des Beitrags lesen »

was gibts eigentlich neues im pixeluniversum? nicht viel, nur ganz viel ebay und amazon marketplace. heute eben habe ich eine pappkiste versteigert und vorgestern ein telefon. während die pappkiste schon bezahlt ist und morgen verschickt wird, paypal sei dank, macht das telefon erhebliche probleme. schon gefühlte fünfzig mails hat der käufer mir geschickt. erst wollte er das telefon in einer anderen farbe, dann war er der meinung, viel mehr geboten zu haben und schon überboten wurden zu sein. als ich dann aus kulanz auf das porto verzichtete, wollte er natürlich den teureren versand. das ist frustrierend und kostet zeit.

außerdem gibts bald noch einen umzug und ich schreibe jeden tag einen brief an verschiedene hausverwaltungen. und dann war da noch ein neues fahrrad vom mauerparktrödel, bei dem erstmal der schlauch gewechselt werden wollte.

das alles macht keinen spaß und hält mich von meinem kerngeschäft ab: dem publizieren von schnöder belanglosigkeit. der geneigte leser möge mir verzeihen. ich gelobe besserung.

es könnte zum brüllen komisch sein, wäre es nicht so irre bescheuert! es sind die treppenwitze der geschichte, die wohl niemals platz in den geschichtsbüchern finden. weil es einfach zu absurd ist. zu abgefahren und zu belanglos. aber dafür gibts ja zum glück mich. so denn, zwei meldungen:

  • beim mielke wurde eingebrochen

  • die dreisten diebe ließen nicht nur kohlestücke und ein holzbrett mitgehen. auch vor dem weißen telefon machten sie nicht halt.

  • chinesen nähen tibet-flaggen
  • (via hcl)
    ist zwar inzwischen polizeilisch gestoppt worden, aber absurd ist es allemal.

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gestern abend war der autor in in tempelhof. doch die argumente für oder gegen den flughäfigen wahnsinn perlten wie bier an ihm ab. irgendwie so. der grund für den besuch in der typischen grundmoränenoberfläche war ein ganz anderer: musike. die schweden “Millencolin” waren in der stadt und haben ihre vorbands “Dead To Me” und “Pinboys” mitgebracht. letztere haben als großen pluspunkt anne kalstrup und sind hier zu behören:

alles ganz fein, den rest kann man hier nachlesen.

mit dabei waren übrigens eine bande endzwanziger, die dauernd bier holen mussten und dem autor seine sicht versperrt haben. und natürlich mussten sie auch immer wieder aufs klo. und natürlich haben sie auch das konzert mit ihrem telefon gefilmt. dumm nur, wenn man bei den aufnahmen rumspringt und ansonsten sehr besoffen ist. naja, vielleicht werd’ ich auch langsam zu alt für sowas.

file under: bloggen für anne kalstrup!

howdy!

damals im geschichts-LK* gab es eine nervige und quälende (fruchtbare? furchtbare!) diskussion über fortschritt und entwicklung. ich will das hier nicht lauwarm aufwärmen, nur kurz: es ging um die frage, wieviel fortschritt wir brauchen und ob das immer positiv ist. kann man endlos drüber reden. dabei sind es die kleinen dinge des alltags, die unser leben versüßen: die marssonde, der elektrische korkenzieher oder der usb-raketenwerfer.

inventions wanted!

und so wünschte man sich im jahre 1956 sehr witzige dinge: das beidseitige telefon, lichter am rasenmäher oder beleuchtete hausschuhe. und wenn ich drüber nachdenke, hat uns die welt noch keines von diesen dingen geschenkt. die hoffnungen liegen also schwer auf den schultern des 21. jahrhunderts. macht mal was!

[nachtrag:] dazu passt auch, dass es geschnitten brot erst seit 1912 gibt…

*das schreib ich nur, um mir selber zu beweisen, dass ich intellektuelle elite bin und eigentlich schon immer war. was natürlich quatsch ist, wie der geneigte leser sicherlich weiß. denn dann wär ich nämlich nicht hier, sondern woanders oder gar dort.