Archive for "krank"
Tatort: Edel sei der Mensch und gesund (2011) – Ritter & Stark
Frontalangriff aufs Gesundheitssystem: Die Kassen bezahlen nicht alle Leistungen, die benötigt werden, sondern nur die billigsten Medikamente. Ein alter Arzt in Berlins diesmal gar nicht so szeniger Mitte zahlt drauf und den Patienten geht es besser. Blöderweise stirbt aber einer und nun ermittelt die Mordkommission.
Ganz schön ruhiger, nachdenklicher Tatort, auch Felix Stark hat Beschwerden. Ritter verguckt sich in Susanne, lässt es aber wieder, als er ihr krankes Kind bemerkt. Nicht sehr schön, aber wahrscheinlich nah an der Realität.
ubahnfahren im fieberwahn, Teil V
gestern den ganzen tag flach gelegen, weil doch die nichten zu besuch waren und bösartigste kinderkrankheiten anschleppten. heute gehts schon wieder, obwohl immer noch schwach in den beinen. aber war schon interessant, im fieber und halbschlaf nachrichten zu lesen. zum beispiel chatroulette, da ist der spiegel schockiert und die taz darf mal wieder penis schreien, [...]
Abwesenheitsnotiz
Da mich seit gestern wieder pöse Viren oder so entschleunigen, bitte ich um Entschuldigung, dass die Postingfrequenz und -qualität doch sehr nachgelassen hat. Ich gelobe Besserung und natürlich auch Heilung und verweise auf diesen sehr lesenswerten Zyklus aus längst vergangenen Tagen: ubahnfahren im fieberwahn, Teil I ubahnfahren im fieberwahn, Teil II ubahnfahren im fieberwahn, Teil [...]
deutschland wird böse, google wieder gut
heute wird das bka-gesetz verabschiedet. wer aber meint, damit sei es erstmal weg, der irrt gewaltig. denn nun ist es beschlossene sache, den bundestrojaner auf bundesdeutsche rechner loszulassen und per raster zu fahnden. schön ist das nicht. eine nachricht aus übersee überrascht dann doch: google will seine seine marktmacht in den dienst des allgemeinwohls stellen. [...]
Gentri-was?
DISCLAIMER: Meine allererste ZVS-Bewerbung lief für Stadt- und Regionalplanung an der TU-Berlin. Ich wurde leider abgelehnt und so studierte ich eben was anderes. Aber das Thema ist immernoch interessant, klar. Man muss ja auch nicht alles studieren… Ein Gespenst geht um in Berlin: Gentrifizierung. Was klingt wie eine schreckliche Hauterkrankung plus Pickel im Genitalbereich ist [...]
Konkurrenz! Karriere! Kollaps!
nun ist es raus: das leben in berlin macht nicht nur glücklicher, sondern auch krank. vor allem rücken und psyche gehen öfters kaputt als woanders. aber dafür leben berliner auch nicht so lange wie beispielsweise schwaben (+3 jahre) und frauen (+5 jahre). woran das liegt? der tagesspiegels macht es sich einfach und kommt mit den [...]
jetzt sammelklagen!
schluss mit dem unsinn. das ist kein streik, das ist profilierungssucht von gewerkschaftern und senat. ausgetragen auf dem rücken der fahrgäste und wohl auch der bvg-angestellten. noch werben die lokalen medien um sympathie, doch das wird sich spätestens mitte der woche ändern. wenn endlich alle abgenervt sind, wenn das geld alle ist oder die ersten [...]
lou reed: ecstasy [april 2000]
gerade im archiv gewühlt und eine uralte rezension gefunden! damals geschrieben für die jugendseite einer regionalen tageszeitung… übernehme ich hier unverändert. man beachte den holprigen stil. urx. und man merkt, dass ich zu viel rolling stone las zu der zeit… Der zynische Melancholiker gibt sich erneut die Ehre. Wer bei dem Titel an chemische Designerdrogen [...]
i’ve got the spirit, but lose the feeling
Its getting faster, moving faster now, its getting out of hand, On the tenth floor, down the back stairs, its a no mans land, Lights are flashing, cars are crashing, getting frequent now, Ive got the spirit, lose the feeling, let it out somehow. nicht besser als der strummer letztens, aber anders.* und ehrlich gesagt, [...]
wedding-klicks
[Ama:] Viele Fragen, kaum Antworten… HipHop im Jahre 08 Und mal ganz ehrlich: Will jemand von euch in Compton, der Bronx, im Banlieue, der Favella oder in nem Pappkarton in Berlin Wedding leben, nur um das Image zu boosten? Und wenn jemand von euch dort lebt – wollt ihr dort weiterhin leben? Fritz Teufel – [...]
was war.
das wars, jetzt kommt nicht mehr viel. zeit also, zurück zu blicken. und weil wir hier sehr dienstleistungsorientiert sind, gibts die zwölf wichtigsten einträge mundgerecht serviert. nach meinem gutdünken selektiert. here we go: JANUAR: d[r]üseneffekt -> heute nachmittag – der lieblingseintrag der spamhorden. und am meisten geklickt. damals war sturm, besonders in den medien. und [...]
ein vierteljahrhundert später….
wir waren fünfzehn. trafen uns meist im schulpark oder auf dem busplatz und tranken bier. rauchten uns die lunge aus dem leib und quatschten blöde. probleme gabs genug. in der schule. unter freunden. mit den frauen. und überhaupt. zum vögeln waren wir zu schüchtern. aber prügeln konnten wir uns. und über philosophie spekulieren. da waren [...]
kranke scheiße. aber geil.
sorry für die überschrift, aber ich mag es heute deftig… eine anleitung für das teil gibts hier
fieberwahn auch ohne ubahn, teil iv
anleitung fürs kranksein: – hier klicken – warten, bis die animation geladen hat – maustaste gedrückt halten und nach oben ziehen bis kurz unter die bookmarks – immer wieder neue interessante details erkennen und garnicht merken, dass es sich wiederholt – funktioniert auch unter dem einfluss von drogen oder stärkeren schmerztabletten – (via)
ubahnfahren im fieberwahn, Teil III
sie haben mich wieder unter kontrolle. genauer: meinen kopf. mit allerlei werkzeug bearbeiten sie ihn von innen und quälen mich mit unerträglichen schmerzen. meine stummen schreie verhallen ungehört im raum. mit blutleeren augen starre ich sie an, doch sie lachen mich aus, wollen mich zermürben und haben sichtlich spaß daran. ich erhöhe meine tägliche dosis [...]
ubahnfahren im fieberwahn, Teil I
“deutsche melden sich immer seltener krank! sie gehen stattdessen immer öfter auch gesundheitlich angeschlagen zur arbeit…. Je kleiner die Firma, desto seltener seien die mitarbeiter krank.” [quelle] finde ich ja auch. die ganze nacht im fieberwahn wach gelegen, mich hin und her gewälzt und jetzt schon wieder auf arbeit. da herschen zum glück noch keine [...]
jahresabschluss
der autor wohnt im tiefsten wedding und damit ist schon einiges gesagt: sylvester wird zünftig zuhause gefeiert. das jahr liegt im sterben und der problemkiez böllert es zuende. schon seit gestern in der ewig gleichen intensität. doch nicht nur der pöbel bringt opfer (schließlich müssen feuerwerk und alkohol von hartz4 bestritten werden), der muslimische bevölkerungsteil [...]
ein wenig licht in diesen dunklen tagen:
habe gerade mit deinem behandelnden chefarzt geredet. er will seinen namen nicht genannt haben, aber ich denke, wir wissen beide, von wem ich rede. du bist in keinem krankenhaus und mit der schulmedizinischen psychatrie kann man das eigentlich auch nicht vergleichen. es ist ein bundesweites experiment. mit dir nehmen noch ein dutzend weiterer patienten teil. [...]