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	<title>nǝuǝs aus dǝR RoIbǝRhöhlǝ &#187; literatur</title>
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	<description>nihil aliud est ebrietas quam voluntaria insania</description>
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		<title>Lieber Gott, Du bist der Boss, Amen. Dein Rhinozeros (Live in Barmbek)</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Ich lese komische Gedichte – und Christian Maintz erklärt den Leuten, warum sie gelacht haben.” (Harry Rowohlt) Das ist wirklich gut. Komiktheorie und ein unnachahmlicher Rezitator, die Lyrik stammt von Robert Gernhardt, Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Wiglaf Droste, Ror Wolf, Simone Borowiak, Fritz Eckenga, Max Goldt und den Vortragenden selbst. Manchmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“Ich lese komische Gedichte – und Christian Maintz erklärt den Leuten, warum sie gelacht haben.” (Harry Rowohlt)</p></blockquote>
<p>Das ist wirklich gut. Komiktheorie und ein unnachahmlicher Rezitator, die Lyrik stammt von Robert Gernhardt, Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Wiglaf Droste, Ror Wolf, Simone Borowiak, Fritz Eckenga, Max Goldt und den Vortragenden selbst.</p>
<p>Manchmal lacht das Publikum an den falschen Stellen, aber so ist das halt manchmal.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Öffne die Tür &#8211; Open the Door (Hörspiel)</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 20:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[knapp 80 minuten grusel. ich habe es am hellichten tag in der s-bahn gehört und mir lief es kalt den rücken herunter. ein junger mann zieht in eine neue wohnung in einem ansonsten unbewohnten mehrfamilienhaus, zieht abends mit einem kollegen durch die kneipen und nähert sich der kellnerin. doch als die tür zum hausflur plötzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>knapp 80 minuten grusel. ich habe es am hellichten tag in der s-bahn gehört und mir lief es kalt den rücken herunter. ein junger mann zieht in eine neue wohnung in einem ansonsten unbewohnten mehrfamilienhaus, zieht abends mit einem kollegen durch die kneipen und nähert sich der kellnerin. doch als die tür zum hausflur plötzlich offen steht und die kellnerin die anwesenheit seines kollegen bestreitet, kippt die stimmung. das ende ist überraschend, die story logisch und schlüssig, die stimmung dicht. sehr gut gemachtes hörspiel.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Geisterfahrer</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wedding und Neukölln nehmen sich nicht viel. Wobei – Wedding. Inzwischen heißt die Gegend »Berlin-Mitte«, und genau genommen war das hier auch früher nicht der Wedding, sondern der Norden des Bezirks Tiergarten. Aber Wedding ist eher ein Gefühl, nicht so sehr ein Ort. die geschichte eines mannes, der mit sechs seine eltern verlor, bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Wedding und Neukölln nehmen sich nicht viel. Wobei – Wedding. Inzwischen heißt die Gegend »Berlin-Mitte«, und genau genommen war das hier auch früher nicht der Wedding, sondern der Norden des Bezirks Tiergarten. Aber Wedding ist eher ein Gefühl, nicht so sehr ein Ort.</p></blockquote>
<p>die geschichte eines mannes, der mit sechs seine eltern verlor, bei einer anteilslosen pflegefamilie aufwuchs, nach berlin umzog, von seiner großen liebe enttäuscht wurde, seitdem nur noch in puffs verkehrte, DJ wurde, durch deutschland tingelte, auf dem dorf die tochter des örtlichen patriarchen heiratete, 16 jahre unglücklich war, sich trennte, nach berlin zurück ging und seine alten freunde suchte.</p>
<p>sehr lebending und lebhaft erzählt, schnorpst sich einfach so weg. dem plot könnte man vorwerfen, unrealistisch zu sein. zu sehr häufen sich die zufälle. aber egal. viel achtziger, viel berlin, so mag ich das.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der BFC war schuld am Mauerbau: Ein stolzer Sohn des Proletariats erzählt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schönes Berlinbuch, von einem, der im Ostteil der Stadt aufgewachsen ist, davon erzählt und im wiedervereinten Berlin seinen Platz sucht. Dazwischen, parallel zu seiner Biographie, immer wieder die Geschichte des BFC Dynamo. Der Autor erzählt auch von seiner Wohnung am Gleimtunnel, kurz vor dem Wedding: “Zum Glück ist es im Prenzlauer Berg noch nicht so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  class="wp-image-6145 size-large" src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/IMG_20120424_232659-370x494.jpg" title="IMG_20120424_232659" alt=""/></p>
<p>Schönes Berlinbuch, von einem, der im Ostteil der Stadt aufgewachsen ist, davon erzählt und im wiedervereinten Berlin seinen Platz sucht. Dazwischen, parallel zu seiner Biographie, immer wieder die Geschichte des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BFC_Dynamo">BFC Dynamo</a>.</p>
<p>Der Autor erzählt auch von seiner Wohnung am Gleimtunnel, kurz vor dem Wedding:</p>
<blockquote><p>“Zum Glück ist es im Prenzlauer Berg noch nicht so schlimm wie im Wedding. Alle Ausländerkinder sind immer frech. Das liegt am Wedding. Dieser Stadtteil steht in einem ihm gebührenden Licht, wenn die Sonne über ihm untergegangen ist und die BEWAG mit der Stromversorgung nicht hinterherkommt. Und schon verschwindet die Sonne hinter dem Weddinger Horizont. Es wird stockdunkel. Wie schnell doch so ein Tag vergeht. Und so ein Leben. Mein Leben. Ich kann kaum noch aus den Augen gucken, liege flach und rieche nach altem Mann.” [S. 168]</p></blockquote>
<p>Und später, 1999, auf dem Weg zu einem Spiel zwischen BFC und Union im Mauerpark:</p>
<blockquote><p>“Irgendwann spazierten wir zwischen dem langweiligen Gesundbrunnen-Center und der zerbröselnden Hertha-Villa singend entlang. “Roter Wedding, grüßt euch, Genossen … Drohend stehen die Faschisten drüben am Horizont! … Rot Front, Rot Front!” Das war prähistorische Westalgie, das waren des müden Weddingers alte Lieder. Titus und ich sangen verschiedene Fassungen. Wir fanden es aber unnötig zu klären, ob es an gegensätzlichen Weltanschauungen oder am unterschiedlichen Alkoholkonsum lag.” [S. 210]</p></blockquote>
<p>Viele Geschichten sind stark und ehrlich und authentisch, manche sind ein bisschen verwirrend oder flach. Aber auf jeden Fall ist viel Berlin drin, viel Fußball und viel Alkohol.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Das Labyrinth der Träumenden Bücher (Hörbuch)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 15:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“lesen, lesen, immer nur lesen. und darüber die eigene erbärmliche existenz vergessen. ich hatte völlig vergessen, was für ein seliger zustand das sein konnte.” (Hildegunst von Mythenmetz) huch, 15 stunden gehört. nicht am stück, klar. nach den 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär ein ähnlicher roman aus zamonien, jenem eigenen kleinen multidimensionalen universum voller fabelwesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“lesen, lesen, immer nur lesen. und darüber die eigene erbärmliche existenz vergessen. ich hatte völlig vergessen, was für ein seliger zustand das sein konnte.” (Hildegunst von Mythenmetz)</p></blockquote>
<p>huch, 15 stunden gehört. nicht am stück, klar. nach den <em>13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär</em> ein ähnlicher roman aus zamonien, jenem eigenen kleinen multidimensionalen universum voller fabelwesen und anderem. mit seitenhieben auf unsere gesellschaft und technikgläubigkeit. viel reicher und wahnsinniger als harry potter. nur leider passiert hier nicht viel, Hildegunst von Mythenmetz zieht wieder nach buchhaim, entdeckt dort vieles, vor allem den puppetismus und unsichtbare theater. mehr ist nicht. das buch lebt vor allem von seinen zahlreichen und ausschweifenden beschreibungen des lebens in buchhaim. </p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Der Zimmerspringbrunnen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[an einem abend komplett durchgelesen, wann ist das zum letzten mal passiert? aber großartig, wie hier wiedervereinigung, vertretertum und ehekrise auf kurzweilige art miteinander verwoben sind. es geht um einen, der seit der wende noch nicht angekommen ist im wiederveinigten deutschland, zuhause rumlungert und in einer tiefen ehekrise steckt. dann wird er zum vertreter für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  class="wp-image-5781 size-full" src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2012/04/Sparschuh.jpg" title="Jens Sparschuh: Der Zimmerspringbrunnen" alt="Jens Sparschuh: Der Zimmerspringbrunnen"/></p>
<p>an einem abend komplett durchgelesen, wann ist das zum letzten mal passiert? aber großartig, wie hier wiedervereinigung, vertretertum und ehekrise auf kurzweilige art miteinander verwoben sind. es geht um einen, der seit der wende noch nicht angekommen ist im wiederveinigten deutschland, zuhause rumlungert und in einer tiefen ehekrise steckt. dann wird er zum vertreter für zimmerspringbrunnen, hat erfolg, aber seine ehe wird davon auch nicht wieder heil. zwischendurch immer wieder sinnfragen, seine vergangenheit kann er nicht vergessen, sie holt ihn ein, wenn auch nur in gedanken. das ende: unerwartet und traurig.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>In alter Vertrautheit</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 21:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[kurzgeschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[postmoderne]]></category>

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		<description><![CDATA[…eine Auswahl von Short Storys aus dem 2005 auf Englisch erschienenen “Oblivion”. Ganz unterschiedliche Geschichten, weiter unten kurze inhaltliche Zusammenfassungen. Gemein ist ihnen, dass sie immer wieder die Gedankenwelt eines Erzählenden und/oder Handelnden nach außen kehren. Und zwar auf eine unnachgiebige, verzerrende, groteske Art und Weise. Viel komprimierter und destillierter als in den Romanen. Mr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…eine Auswahl von Short Storys aus dem 2005 auf Englisch erschienenen “Oblivion”. Ganz unterschiedliche Geschichten, weiter unten kurze inhaltliche Zusammenfassungen. Gemein ist ihnen, dass sie immer wieder die Gedankenwelt eines Erzählenden und/oder Handelnden nach außen kehren. Und zwar auf eine unnachgiebige, verzerrende, groteske Art und Weise. Viel komprimierter und destillierter als in den Romanen.</p>
<p><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  class="wp-image-5573 size-full" src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/IMG_20120228_213314-001.jpg" title="David Foster Wallace: In alter Vertrautheit" alt="David Foster Wallace: In alter Vertrautheit"/></p>
<p><strong>Mr. Squishy</strong><br/>
ätzendes stück über den leiter einer produkttestgruppe, in dem viel marketing und statistik verwurstet wird, in dem der leiter seinen eigenen (existenziellen) gedanken nachhängt, sich anzweifelt und schließlich über effektive methoden nachdenkt, seinen auftraggebern mit vergifteten produkten maximal zu schaden. währenddessen klettert einer am hochhaus empor.</p>
<p><strong>Die Seele ist kein Hammerwerk</strong><br/>
absurd komisches stück über einen schüler, der bei seinen komplexen tagträumereien nicht den amoklauf des lehrers mitbekommt. er denkt tatsächlich in comic strip-artigen und aufwendigen handlungssträngen.</p>
<p><strong>Inkarnationen gebrannter Kinder</strong><br/>
verstörendes schnipsel über einen tragischen haushaltsunfall.</p>
<p><strong>Noch ein Pionier</strong><br/>
vertrackte erzählung von einem wunderkind in einem naturvolkdorf, eingebettet in eine nacherzählende rahmenhandlung. im grunde eine parabel auf den irrsinn der zivilisation und die macht des glaubens.</p>
<p><strong>Neon in alter Vertrautheit</strong><br/>
die stärkste geschichte, ein selbst ernannter heuchler ist in therapie und durchschaut seinen therapeuten. versucht, seine sämtlichen gedanken, metaebenden und womöglichen reaktionen des gegenübers zu erfassen und wieder zu geben. scheitert dabei an sich selbst und begeht schließlich selbstmord, erzählt und reflektiert auch dies ausführlich. am ende tritt mr. wallace selbst in die geschichte ein stellt einiges klar. verwirrend, aber oft nachvollziehbar.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
<p>siehe auch: <a href="http://postpoeia.wordpress.com/2009/04/02/in-alter-vertrautheit/">Besprechung bei Mythopoeia (2009)</a></p>
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		<title>Das wilde Kind (Hörbuch)</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Aljinovic]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Boris Aljinovic liest eine Novelle von T.C. Boyle – das muss ja spannend werden. Es geht um ein Wolfskind, basierend auf einem wahren Fall, und spielt in Frankreich im beginnenden 19. Jahrhundert. Eine Geschichte, wie man sie schon öfters gehört hat in ihren vielen Varianten. Und doch immer ergriffen ist von der Frage nach Menschlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Boris Aljinovic liest eine Novelle von T.C. Boyle – das muss ja spannend werden. Es geht um ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfskind">Wolfskind</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_von_Aveyron">basierend auf einem wahren Fall</a>, und spielt in Frankreich im beginnenden 19. Jahrhundert. Eine Geschichte, wie man sie schon öfters gehört hat in ihren vielen Varianten. Und doch immer ergriffen ist von der Frage nach Menschlichkeit und Sozialisation. Boyle schreibt im Stile eines Fontane, es weht der Geist der Aufklärung und der Naturwissenschaft, der hehren Erziehungsideale. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Linn%C3%A9">Linné</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rousseau">Rousseau</a> werden erwähnt. Stellenweise ein bisschen langatmig, aber durchaus höhrenswert, kommt aber nicht an <em>Wassermusik</em> oder <em>Grün ist die Hoffnung</em> ran.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Global Fish (Hörbuch)</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[grotesk]]></category>
		<category><![CDATA[Rainald Grebe]]></category>
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		<category><![CDATA[schifffahrt]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich erwachte auf meiner Schreibtischunterlage. Diesen Büroartikel mit dem Motiv »Strand von Waikiki« hatte mir eine geschmacklose Nenntante zu Weihnachten geschenkt. Abwaschbares Plastik. Jetzt hat meine Backe Schweißabdrücke auf dem Sandstrand hinterlassen. Schon wieder war ich eingepennt, mein Schädel noch immer im Jetlag. Und so geht das immer weiter und weiter. Ein Adoleszenzroman, ein Groteske, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich erwachte auf meiner Schreibtischunterlage. Diesen Büroartikel mit dem Motiv<br/>
»Strand von Waikiki« hatte mir eine geschmacklose Nenntante zu Weihnachten<br/>
geschenkt. Abwaschbares Plastik.<br/>
Jetzt hat meine Backe Schweißabdrücke auf dem Sandstrand hinterlassen. Schon<br/>
wieder war ich eingepennt, mein Schädel noch immer im Jetlag.</p></blockquote>
<p>Und so geht das immer weiter und weiter. Ein Adoleszenzroman, ein Groteske, zwischen Wahn und Fiktion mäandert die Geschichte um den frischen Abiturienten Thomas Blume, der in die See sticht, dabei zeitreist, träumt oder zumindest betrogen wird – so genau erfährt es der Leser nicht. Oder vielmehr der Zuhörer – ich weiß nicht, ob dieses Buch auch gedruckt funktioniert, als Hörbuch/-spiel ist sie jedenfalls grandios, da Grebe selbst spricht, singt und Geräusche macht.</p>
<p>Echt abgefahren, <a href="http://pixelroiber.de/blog/books/der-meister-und-margarita">Bulgakow</a>-esk, irre. Aber wenn man sich drauf einlässt, mitschwimmt auf des Autors Denken, dann erlebt man eine ungewöhnliche Reise, die so ganz und gar nicht pauschal ist.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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		<title>Semesterferien</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[alkohol]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein paar Tage im Leben der drei Freunde Platon, Lakai und Jim. Das Semester ist gerade rum, man hat Ferien, es ist Sommer und man lässt es so richtig krachen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bloggdeinbuch.de/"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  class="wp-image-4297 size-full" src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/BdB-logo-small2.jpg" title="Blogg dein Buch-Logo" alt="Blogg dein Buch-Logo" align="right"/></a><em><strong>Disclaimer</strong>: Das besprochene Buch wurde mir freundlicherweise vom <a href="http://www.unsichtbar-verlag.de">Unsichtbar Verlag</a> zur Verfügung gestellt und ist Bestandteil von</em> <a href="http://www.bloggdeinbuch.de/">Blogg dein Buch</a>.</p>
<hr/>
<p><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  class="wp-image-5073 size-full" src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/4b08eddd9b8e4b0dae4c80f387809b88.front_cover.jpg" align="right" title="Cover Semesterferien von Christoph Straßer" alt="Cover Semesterferien von Christoph Straßer"/></p>
<p>Ein paar Tage im Leben der drei Freunde Platon, Lakai und Jim. Das Semester ist gerade rum, man hat Ferien, es ist Sommer und man lässt es so richtig krachen. Alkohol bis es weh tut, Partys, Frauen. Und doch ist alles nicht so einfach. Lakai arbeitet, geht schon länger nicht mehr zur Uni und hat eine derbe Sinn- und Lebenskrise. Aus der studentischen Leichtigkeit ist längst Schwermut und Weltschmerz geworden. Platon verliert seinen Job, muss sich was Neues suchen und landet – wie sollte es auch anders sein –  in einem Call Center. Jim macht ziemlich viel nebenbei, selbst seine Freunde wissen es nicht so genau und der Leser bleibt auch im Unwissen.</p>
<p>Die Story besteht aus Dialogen, Gedanken und den Erzählungen von rauschenden Kneipentreffen. Spitzt sich am Ende zu und endet, als das neue Semester wieder beginnt. Dazwischen immer wieder Lebensweisheiten und Altkluges:</p>
<blockquote><p>“Warum sich gegen Dinge wehren, auf die man sowieso keinen Einfluss hatte, überlegt er. Der Gedanke an ein Zechgelage mit seinen Freunden versetzte ihn zwar jetzt nicht in Ekstase, aber Platon und Jim würden ja doch keine Ruhe geben, bis sie ihn überredet hatten.” (S.17)</p></blockquote>
<p>Sprachlich nicht unbedingt der große Wurf, dafür transportiert dieser legere Stil ganz gut das Lebensgefühl und trägt den Leser bis zur letzten Seite. Denn die Story ist nicht besonders überraschend. Vielmehr sind es die drei Protagonisten, die das Buch interessant machen. Ihre Entwicklung, ihre eigenen Geschichten und Lebensentwürfe:<br/>
Platon beispielsweise ist Kind griechischer Eltern, wird von ihnen nicht unterstützt und hat auch keinen Kontakt mehr. Dementsprechend viel muss er nebenbei arbeiten, beklagt sich jedoch nicht. Als er dann seine quasselnde Nachbarin Rebecca näher kennen lernt, scheint das Glück vollkommen. Ganz nebenbei hat er ein gehöriges Gewaltproblem, scheinbar wahllos verprügelt er Menschen und sammelt zuhause ihre Ausweise – vielleicht das Skurrilste an dem ganzen Buch.<br/>
Lakai dagegen versinkt immer mehr in Selbstmitleid, kann erst seine negativen Gefühle nicht einordnenden und kapselt sich dann ganz ab. Bis er am Ende nur noch eine Lösung sieht.<br/>
Jim ist die schillerndste Figur, bleibt aber merkwürdig eindimensional.</p>
<p>Ein gutes Buch, hinter der lauen Oberfläche des Studentenlotterlebens werden hier existenzielle Fragen aufgeworfen. Freundschaft ist ein großes Thema, genauso wie die Suche nach dem Platz im Leben.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
<p>-> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3942920042/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=unsicverla-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3942920042">bei amazon bestellen</a></p>
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		<title>rezepte in der literatur</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 21:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[David Foster Wallace]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[hackbraten]]></category>
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		<category><![CDATA[kochen]]></category>
		<category><![CDATA[unendlicher spaß]]></category>

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		<description><![CDATA[[Don Gately] ist 1,88 groß und wiegt 128 Kilo, aber Broccoli oder eine Birne hat er erstmals im letzten Jahr gegessen. Unter seiner Ägide gibt es mit ausnahmsloser Regelmäßigkeit Folgendes: gekochte Hot Dogs, klitschigen Hackbraten mit Reibekäse und einer halben Schachtel Cornflakes obendrauf von wegen Knusprigkeit [...] so steht es in David Foster Wallace’ Unendlichem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>[Don Gately] ist 1,88 groß und wiegt 128 Kilo, aber Broccoli oder eine Birne hat er erstmals im letzten Jahr gegessen. Unter seiner Ägide gibt es mit ausnahmsloser Regelmäßigkeit Folgendes: gekochte Hot Dogs, klitschigen Hackbraten mit Reibekäse und einer halben Schachtel Cornflakes obendrauf von wegen Knusprigkeit [...]</p></blockquote>
<p>so steht es in <a href="http://pixelroiber.de/blog/ISBN/978-3499249570">David Foster Wallace’ Unendlichem Spaß</a> und so soll es auch sein:</p>
<p><figure about="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/plugins/creative-commons-license-manager/embed-helper.php?id=5104" xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/terms/"><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/IMG_20120114_140052.jpg" alt="Hackbraten"/> <figcaption><!--[if lte IE 7]><br><![endif]--><span href="http://purl.org/dc/dcmitype/Image" property="dc:title" rel="dc:type">Hackbraten</span> <a href="" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">pixelroiber.de</a> <small> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/" rel="license"> <abbr title="Attribution-NonCommercial 3.0 Unported">CC BY-NC</abbr> </a> </small><script> function showEmbed(element) {
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<p>im buch benutzt der ennet house-bewohner randy lenz den hackbraten zum ködern von hunden:</p>
<blockquote><p>Wenn der klitschige Hackbratenbrocken hervorgeholt, aus dem Plastikbeutel gewickelt und vom schmalen Saum zwischen Zaun und Gehweg aus hingehalten wird, stellt der Hund unweigerlich das Bellen ein und / oder wirft sich nicht mehr gegen den Zaun, wird absolut unzynisch und freundlich, kommt ans Ende seiner Kette oder an den Zaun, hinter dem Lenz steht, gibt neugierige Laute von sich, und wenn Lenz das Fleischstück knapp außerhalb seiner Reichweite hält, richtet der Hund sich, wenn die Leine oder Kette das zulässt, auf die Hinterbeine auf, tatzt mit den Vorderpfoten auf den Zaun ein und springt gierig hoch, während Lenz ihm mit dem Fraß vor der Nase herumwedelt. [...] Das einzige ernsthafte Problem [...] ist, dass Lenz eindeutig hinter den Hund gelangen muss, bevor er ihm die Kehle aufschlitzt, weil die Blutungen von weitreichender Intensität sind, und Lenz ist schon bei seinem zweiten R.-Lauren-Mantel und seiner dritten dunklen Wollhose. [...]</p></blockquote>
<p>das bleibt natürlich nicht unentdeckt:</p>
<blockquote><p>[...] Gately kontrolliert den Kühlschrank und sieht wieder den Beweis, dass sein Spezial-Hackbraten einen heimlichen Liebhaber haben muss, denn von den sorgfältig eingewickelten und auf das stabilste Fach gelegten Resten ist wieder ein großes Rechteck abgeschnitten worden [...]</p></blockquote>
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		<title>Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli (Hörbuch)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[alter]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Josef Liefers]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[kennt ihr noch den film Der seltsame Fall des Benjamin Button von 2008 von Regisseur David Fincher mit Brad Pitt und Cate Blanchett? dieses buch hier ist ähnlich. ein mann wird alt geboren und sein körper verjüngt sich mit den jahren. die englische wikipedia weiß mehr: John Updike called the book “enchanting, in the perfumed, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>kennt ihr noch den film <em>Der seltsame Fall des Benjamin Button</em> von 2008 von Regisseur David Fincher mit Brad Pitt und Cate Blanchett? dieses buch hier ist ähnlich. ein mann wird alt geboren und sein körper verjüngt sich mit den jahren. die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Sean_Greer">englische wikipedia</a> weiß mehr:</p>
<blockquote><p>John Updike called the book “enchanting, in the perfumed, dandified style of disenchantment brought to grandeur by Proust and Nabokov. [...] The story of a man aging backwards, it was inspired by the Bob Dylan song “My Back Pages.” Though similar in theme, it is related neither to the Fitzgerald short story nor the film “The Curious Case of Benjamin Button.”</p></blockquote>
<p>ein gedankenexperiment wird zu literatur, die ganze palette menschlicher gefühle wird durchdekliniert und heraus kommt eine tragische, spannende geschichte in den USA nach der jahrhundertwende. teilweise ein bisschen öde und langatmig. dafür gelesen von Jan Josef Liefers.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Raum (Hörbuch)</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[kind]]></category>
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		<description><![CDATA[Erinnert stellenweise an Murakamis 1Q84. Aus der Sicht eines Fünfjährigen wird die Geschichte eines Missbrauchsfalls erzählt. Seine Mutter wurde als Neuzehnjährige entführt und in Raum eingesperrt, einem kleinen Schuppen ohne Fenster. Dort wird sie regelmäßig von ihrem Peiniger Old Nick missbraucht und bekommt einen Sohn von ihm. Der wächst nur in Raum auf, abgeschnitten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnert stellenweise an <a href="http://pixelroiber.de/blog/books/1q84-roman">Murakamis 1Q84</a>. Aus der Sicht eines Fünfjährigen wird die Geschichte eines Missbrauchsfalls erzählt. Seine Mutter wurde als Neuzehnjährige entführt und in <em>Raum</em> eingesperrt, einem kleinen Schuppen ohne Fenster. Dort wird sie regelmäßig von ihrem Peiniger Old Nick missbraucht und bekommt einen Sohn von ihm. Der wächst nur in Raum auf, abgeschnitten von allem und jedem, kennt nur seine Mutter, selbst Old Nick ist nur ein Schatten für ihn.</p>
<p>Das Buch endet nicht nach der befreienden Flucht, es wird erzählt, wie es Mutter und Sohn danach ergeht zwischen Medienrummel, Depression und Resozialisierung.</p>
<p>Beeindruckend, bedrückend, beklemmend, einfühlsam. </p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&nbsp;</p>
<p>Der Verlagstrailer:<br/>
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		<title>Das perfekte Ende</title>
		<link>http://pixelroiber.de/blog/books/das-perfekte-ende/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[berlinbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[wochenende]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Dreieckskiste an einem wilden Wochenende in Berlin. Mit sämtlichen Berlin-Klischees und viel Getränk. Kennt man ja. Mit Band, Zugfahrt aus der Provinz (hier: Kiel) und wichtigen Sätzen in kursiv: “Und in diesem Moment spürte sie die Stadt.” Am Ende gibt es kein happy, nur Fragen. Schön geschrieben, kann man lesen, nur das infaltionär verwendete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Dreieckskiste an einem wilden Wochenende in Berlin. Mit sämtlichen Berlin-Klischees und viel Getränk. Kennt man ja. Mit Band, Zugfahrt aus der Provinz (hier: Kiel) und wichtigen Sätzen in <em>kursiv</em>:</p>
<blockquote><p>“Und in diesem Moment spürte sie die Stadt.”</p></blockquote>
<p>Am Ende gibt es kein <em>happy</em>, nur Fragen. Schön geschrieben, kann man lesen, nur das infaltionär verwendete “<em>nicht wirklich</em>” stört ein bisschen.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9734;&#9734;&#9734;&nbsp;</p>
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		<title>Unendlicher Spaß</title>
		<link>http://pixelroiber.de/blog/books/unendlicher-spas/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 21:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Alcoholics Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymen Alkoholiker]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[ONAN]]></category>
		<category><![CDATA[sucht]]></category>
		<category><![CDATA[terror]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun bin ich also fertig. Ein paar Tage schon, kann aber immer noch nicht meine Finger davon lassen. Zu groß ist die Versuchung, immer wieder zu blättern und neue Zusammenhänge zu finden. Ein bisschen wie in einem Puzzle. Denn eigentlich werden nur ein paar Wochen beschrieben. Und eigentlich müsste man den Ziegelstein noch mal von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img onError="javascript: wp_404_images_fix = window.wp_404_images_fix || function(){}; wp_404_images_fix(this);"  class="wp-image-4541 size-full" src="http://pixelroiber.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/IMAG0389.jpg" title="Unendlicher Spaß Cover " alt="Unendlicher Spaß Cover "/></p>
<p>Nun bin ich also fertig. Ein paar Tage schon, kann aber immer noch nicht meine Finger davon lassen. Zu groß ist die Versuchung, immer wieder zu blättern und neue Zusammenhänge zu finden. Ein bisschen wie in einem Puzzle. Denn eigentlich werden nur ein paar Wochen beschrieben. Und eigentlich müsste man den Ziegelstein noch mal von vorn beginnen. Das letzte Mal hat mich Ecos Foucaultsche Pendel so herausgefordert und gefesselt, da war ich 17 oder so.</p>
<p>Nach den <a href="http://pixelroiber.de/blog/ISBN/978-3499249570">beiden Einträgen zwischendurch</a> nun also mein abschließender Kommentar: Es geht um Zwänge. Und zwar auf sämtlichen Ebenen. Neben Drogen- und Medikamentenkonsum und -missbrauch auch so abwegiges wie Putzzwang, den Zwang, Haustiere zu töten usw. in scharfen Beobachtungen, herrlich formuliert und wunderbar übersetzt, beispielhaft folgende Sätze:</p>
<blockquote><p>“Diese Neigung zu verwickelten Abstraktionen nennt sich auch »Marihuana-Denken«, und apropos, das massivem Bob-Hope-Konsum folgende sogenannte Amotivationssyndrom ist eine Fehlbezeichnung, denn Kiffer verlieren nicht das Interesse am praktischen Funktionieren, sondern marihuanadenken sich in Labyrinthe der reflexiven Abstraktion hinein, die die schiere Möglichkeit praktischen Funktionierens infrage stellen, und die geistige Arbeit, hinauszufinden, beansprucht alle verfügbare Aufmerksamkeit und lässt den Bob-Hope-Raucher daher scheinbar lethargisch, apathisch und amotiviert dasitzen, während er sich in Wirklichkeit einen Ausweg aus dem Labyrinth erkämpft. Die den Cannabiskonsum begleitende überwältigende Naschsucht (der sogenannte Kiffhunger) könnte übrigens ein natürlicher Verteidigungsmechanismus gegen diesen Verlust des praktischen Funktionierens sein, denn es gibt ja wohl kein praktischeres Funktionieren als die Nahrungssuche.”<br/>
(Endnote (a) zur Fussnote 269)</p></blockquote>
<p>Dabei beschreibt er neben der eigentlichen Sucht die Auswirkungen auf Nahestehende und vor allem die Gefühle und Auswirkungen beim Aufhören. Oft sitzen wir in Sitzungen der  Anonymen Alkoholiker (AA – engl. Alcoholics Anonymous) und hören zu. Leiden mit. Auf eine so authentische Art und Weise, die ich selten zwischen zwei Buchdeckeln fand.</p>
<p>Und obwohl es um viele gescheiterte Existenzen geht, oft um den Bodensatz der Gesellschaft, führen diese selbstbestimmte Leben, sogar Poor Tony Kraus, die wohl tragischste Gestalt der jüngeren Literaturgeschichte.</p>
<p>Ich könnte noch viel mehr schreiben und vielleicht kommt auch noch was, man wird sehen. Muss es wohl noch mal lesen.</p>
<p><strong class="rating"></strong>&nbsp;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&#9733;&nbsp;</p>
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