Filmkritik: Verblendung | Män som hatar kvinnor (2009)
ziemlich anstrengender film über ritualmorde im schwedischen outback, die vor jahrzehnten passiert sind. ein schöner journalist wird mit der untersuchung beauftragt und zusammen mit der eigensinnigen hackerin lösen sie den fall. dazwischen vergewaltigung, rache, zerstückelung – nichts für schwache nerven. die verfilmung von Stieg Larssons gleichnamigen roman (den ich nicht gelesen habe) ist ein wenig [...]
Filmkritik: Revolver
geschichte von einem, der zu lange im gefängnis saß, dort von seinen zellengenossen so eine art überformel für das perfekte verbrechen gelernt hat und diese nun in der freiheit in böse taten umsetzt. erinnert damit ein wenig an stefan zweigs schachnovelle. leider gerät er an die falschen und ordnet sich zwei üblen kredithaien unter, die [...]
notizen notieren
ich bin ja ein fan vom notizbuch, habe ein paar volle und leere und immer eins mit. man weiß ja nie, was man als nächstes aufschreiben, aufmalen oder mundblasen kann. einigermaßen überrascht war ich dann aber doch vom isometrischen notizbuch. hier gibt es noch mehr raster, auch zum download, mein liebling: das fischaugenraster.
montag morgens, halb zehn in deutschland
weil das gesundheitssystem in d. krankt und also der kinderarzt berstend voll ist, vergnügen wir uns in der gegend, um nicht im verseuchten wartezimmer zu warten. die gegend ist zufällig der prenzlauer berg, dort wo die mieten explodieren, die schwaben gentrifizieren und gören so oft pullern müssen vom grande spiced chai latte decaf. und weil [...]
rezepte in der literatur
[Don Gately] ist 1,88 groß und wiegt 128 Kilo, aber Broccoli oder eine Birne hat er erstmals im letzten Jahr gegessen. Unter seiner Ägide gibt es mit ausnahmsloser Regelmäßigkeit Folgendes: gekochte Hot Dogs, klitschigen Hackbraten mit Reibekäse und einer halben Schachtel Cornflakes obendrauf von wegen Knusprigkeit [...] so steht es in David Foster Wallace’ Unendlichem [...]
die nahrungspyramide neu gedacht
nahrungspyramide pixelroiber.de CC BY-NC … und irgendwann les’ ich auch den Jonathan Safran Foer, versprochen.